Schul- und Ordenstheater der Horner Piaristen
Lieb und Treu | niemahl zwey | allzeit eins | Zwischen | CHILONIDE | Und | THEOPOMPO, | Zu höchst=Ruhmwürdigen Ehren | Deß Hoch= und Wohlgebohrnen Herrn / Herrn | PHILIPPI, JOSEPHI, | INNOCENTII, | Deß Heil. Röm. Reichs=Grafen v. Hoyos / | auf Gutenstein / und Hochenburg / Freyherrn zu Stixenstein / Vö= | stenhoff und Rottengrub / Herrn der Stadt / und Herrschafften Horn / | Bersenbeug / Emmerstorff / Rottenhoff / Weinberg / Jspern / Rosenburg | am grossen Kamp / und Rahn / ec. ec. | Jhro Röm. Kayserl. und Königl. Cathol. Majestät | CAROLI VI. Würcklichen Cammer=Herrn: | Wie auch Seiner | Hoch= und Wohlgebohrnen Frauen / Frauen Gemahlin | MARIÆ MAGDALENÆ | Gebohrnen Gräfin von Hochenfeld: | Beyden / als Gnädigsten Stifftern deß Hornerischen Collegii | Scholarum Piarum; | Bey Jährlich=gewöhnlicher Austheilung deren Præmien auf offener Schau= | Bühne von dem alldasigen Gymnasio in schuld=pflichtiger Unterthänigkeit dar= | gestellet den 9. Tag Septembris deß 1728. Jahrs. | [Linie] | Wildberg / gedruckt bey Carl Götz. - Wildberg Carl Götz 1728 - 8 Bl. / 15 S. 4°

Anm. zum Komponisten: R. Meyer II/6, 1996, S. 280

Vorspiel. (je 2 Rezitative und Arien) – Vorrede. – Erste Abhandlung. Erster [– Zehender] Auftritt. – Erste Sing=Reyhe. (Rezitativ und Arie) – Anderte Abhandlung. Erster [– Zehender] Auftritt. (mit Arie und Duetto) – Anderte Sing=Reyhe. (Rezitativ und Arie) – Dritte Abhandlung. Erster [– Zwölffter] Auftritt. – Zwischen=Gesang. (Rezitativ und Arie) – Dreyzehender [– Vierzehender] Auftritt. – Glück=Wünschungs=Reyhe. – Schluß=Rede.

A. Holzer 1854, S. 9 (Nr. 48) – F. Endl 1896, S. 312 f. – O. Biba 1973 [nicht verzeichnet] – R. Meyer II/6, 1996, S. 278–280 – I. Scheitler 2013, S. 966 (Nr. 1306)

Vorstellende Persohnen. [16] – Edel=Knaben. [8] – Fürstliche Lauffer. [6] – Götzen=Diener. [4] – Jn denen Zwischen=Spielen. [7] – Kriegs=Leuth. [20] – Dazu gehören die Mohren / Türcken / Tantzer / ec.

1728 IX 9

Grund=Satz. | CHilonis eine Tochter Cleandri, und Ehe=Geliebte Theopompi eines Spartanischen Fürstens / als sie verstunde / wie daß die Arcadier ihren Ehe=Gatten gefangen / wagte sich frey unter die Feinde; diese aber desto mehr von der Höflichkeit Chilonidis eingenommen / erlaubten ihr auch die Gefangene zu besuchen / vertauschet dahero ihr weibliches Kleid mit dem männlichen Theopompi, entlasset jenen / und bleibet in dessen Statt gefangen. Worauf die Arcadier / damit sie den von Theopompo vorhin gefangenen / und dem Dienst Dianæ gewidmeten Priester zuruck erhielten / Chilonidem auch entlassen haben. Polyæn. lib. 8. | Pers Vz.: Abhandlende Persohnen. [...]


Deutsche Perioche = Lieb und Treu / Chilonide & Theopompo

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